Nein zu Windkraftanlagen im Richelsdorfer Gebirge

Die naturschutzfachlichen Gutachten werden vom Investor bezahlt!
Sie dienen dem Gewinn der Investoren und berück­sichtigen nicht die Natur. Unser spezieller Standort ist ein schützenswerter Natur-Lebensraum.

Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat unnötigerweise deutlich mehr Windvorranggebiete ausgewiesen als die meisten anderen Landkreise und trägt damit eine übermäßige Last.

 

Das mit WKA völlig zugestellte Schleswig-Holstein hat 1,5% Vorrangflächen und die Bürger sind bereits ziemlich gestresst deswegen. Hessen hat gerade erst mit dem Ausbau begonnen und strebt 2% an. Unser Landkreis hat jetzt 2,8% zugewiesen bekommen.

Die Veränderung im Landschaftsbild wird viel dramatischer sein als wir es uns heute vorstellen können.

Stoppt die Zerstörung unserer Wälder und helft mit!

Unterstützen Sie die
BI >Rettet das Richelsdorfer Gebirge<,
um sich gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen in den Waldgebieten vor unserer Haustür zu wehren.

Für Spenden stellen Nabu sowie der Förderverein WiTa auf Wunsch Bestätigungen zur Erlangung der Steuerbegünstigung aus

Spenden Sie der Bürgerinitiative

Was auf uns zukommt:

 

Im Windvorranggebiet HEF 15 sind sechs Windkraftanlagen geplant, die bis zu 245 Meter hoch sind. Diese Anlagen ragen hoch über die Berge hinaus, die unmittelbar an unsere Ortschaften grenzen.

Sie werden uns täglich bedrängen:
Moderne Windräder sind Anlagen von gewaltiger Dimension. Die Warnblinker der Rotoren blinken zu jeder Tages-und Nachtzeit.
Windkraftanlagen erzeugen Lärm und Schlagschatten. Betroffene Anwohner in unmittelbarer Nähe solcher Windparks leiden unter diesen Beeinträchtigungen.

Windkraftanlagen im Richelsdorfer Gebirge…

… töten streng geschützte Zugvögel

wie Watvögel und Fischadler, die das Waldgebiet als Anflugkorridor nutzen, um den angrenzenden Rhäden zu erreichen.
Das Vogelschutzgebiet Obersuhler Rhäden gilt als eines der hessenweit wichtigsten Rastgebiete.

… zerstören den Lebensraum von Luchs und Wildkatze

durch Zerschneidung zusammenhängender Waldflächen.

Bedeutender Lebensraum für gefährdete Großvögel wie Uhu, Schwarzstorch, Rotmilan, Bussarde Fledermaus-Habitat im alten Buchenbestand.

… schaden Mensch und Gesundheit durch Schall- und Umweltbelastung sowie nächtliche Blinklichter.

Spezielle Lage des Ortes Richelsdorf besonders anfällig für Beeinträchtigungen durch Schall und Schattenwurf (Höhenlage, Südwestlage).
Da fast alle Häuser nach Süden ausgerichtet sind, ist die Sichtbelastung für Süß und Richelsdorf besonders groß
Gefährdung des Standortes der AHG-Klinik in Richelsdorf. Windkraftanlagen lassen unsere Immobilien an Wert verlieren.

… gehören nicht in unsere windarmen Gebiete. Investoren wollen mit 240 m hohen Mega-WKAs den Wind in hohen Luftschichten abgreifen.

Man hat noch kaum Erfahrungen mit 240 m (!) hohen Anlagen.
Alle politischen Planungsparameter sind noch für kleinere Anlagen bemessen worden. In Bayern müssten die geplanten Anlagen einen Abstand von 2400 m zur nächsten Siedlung einhalten (10-fache Höhe) Bei uns sind es lediglich 1000 m als unveränderliche, absolute Größe (entspricht in unserem Falle etwa 4-fache Höhe), bzw. nur 600 m zu Splittersiedlungen (2,5-fache Höhe).  Das Risiko, dass die Anlagen für Mensch und Natur eine höhere Belastung als erwartet darstellen, ist sehr groß.

… beeinträchtigen unsere Wirtschaftsstandorte, gesundheitliche Einrichtungen, den Tourismus und die natürlichen Erholungsgebiete .

Feriengebiete und Übernachtungen dort sind gefährdet; (wichtige Wanderwege, Blick von der Hohen Süß, Landschaftspark Wildecker Tal, Ruine Blumenstein, Feriendorf Machtlos).

… vernichten unseren Wald durch Transportwege, Infrastruktur und dauerhafte Wartungsabeiten

Die Folgen durch Windkraft im Wald sind noch nicht erforscht. Hessen betreibt hier eine recht radikale Politik, anders als beispielsweise Thüringen. Dort wird Windkraft im Wald viel kritischer gesehen.